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FRED BERVOETS

Antwerpener Maler und Graphiker.

1942

Geburt in Burcht.

Studium in Antwerpen an der Koninklijke Academie voor Schone Kunsten und am Hoger Instituut voor Schone Kunsten.

Einfluss von COBRA, vor allem in der zweiten Hälfte der sechziger Jahre.

Arbeitet figurativ, narrativ und stets expressiv auf immer größeren Formaten; ebenso Assemblagen mit diversem Material.

1980

Der Tod seines Kollegen und Freund Jan Cox trifft ihn tief. Auch andere Ereignisse haben einen tiefen Einfluss auf sein Werk. Er erfindet in dieser Zeit eine neue Ätztechnik, mit der er mit Säure direkt auf Zinkplatten zeichnet. Er nennt diese Technik „acide verkeerd“ (Säure verkehrt).

Herstellung von Graphikeditionen (Ätzen, Siebdrucke, Lithographien…) und Posters.

Er arbeitet ausschließlich in Serien, wobei verwandte, oft wilde Motive erscheinen und ein eigenes Leben anfangen. Er stellt beklemmende Selbstportraits her und taucht stets häufiger als Figur im eigenen Werk auf, oft mitleidlos und streng.

Arbeitet häufig nachts, ohne seine Gemälde zu präparieren. Verwendet Packpapier oder Textil als Grundlasge.

1991

Staatspreis für Bildende Kunst.

Seit der Gründung von Adriaan Raemdoncks Galerie „De Zwarte Pater“ 1968 ist er einer der Hauskünstler. Sein Werk wird permanent ausgestellt.