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PIERRE PAULUS

Expressionist, bekannt für seine dunklen und beklemmenden Bilder, in denen er die Arbeit in den Kohlebergwerken und der Stahlindustrie thematisiert; im Gesit von Constantin Meunier, Eugène Laermans und anderen sozial orientierten Künstler.

1881

Geburt in Chatelet-sur-Sambre.

Wallonischer expressionistischer Maler, Radierer und Lithograph. Er studiert zunächst an der Brüsseler Kunstakademie Architektur.

Dort lernt er Léon Thumilaire und Rik Wouters kennen. Wie seine freunde mietet er ein kleines Zimmer über dem Wirtshaus La Rose du Midi in der rue du Midi gegenüber der Akademie. In Begleitung von Rik Wouters soll Paulus im Volkshaus in St. Gillis (Brüssel) an einer Veranstaltung mit Wladimir Iljitsch Uljanow, besser bekannt als Lenin, teilgenommen haben.

Malt Landschaften und Nocturnes, in denen Halden, Fabrikschornsteine, Hochöfen und Frachttransporte auf der Sambre vorkommen.

1911

Er wird bekannt durch seine Teilnahme an der großen Ausstellung wallonischer Kunst, die der Politiker und Ästhet Jules Destrée 1911 in Charleroi organisiert.

1913

In diesem Jahr entwirft Paulus den Wallonischen Hahn, rot auf gelbem Grund, als Auftrag der Assemblée Wallonne, der seitdem das offizielle Symbol der wallonischen Region ist.

Im Ersten Weltkrieg verbringt er einige Zeit in London, danach als Soldat an der Front, wo er Skizzen und Aquarelle herstellt.

1928

In diesem Jahr gründet er mit den bildenden Künstlern, wie Anton Carte, Léon Navez und Taf Wallet die Gruppe Nervia.

1951

Als der Künstler 1951 in den Adelstand erhoben wird, fügt er als Baron seinem Familiennamen „de Chatelet“ hinzu, nach seinem Geburtsort Chatelet-sur-Sambre.

Viele seiner Werke befinden sich im Museum für Schöne Künste in Charleroi.

1959

Tod.